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2018 Vereinsreise nach Lausanne

Immer feuchte Kehlen dank «Oktobertee»

 

22 Turner der Männerriege Eien-Kleindöttingen erlebten zwei schöne, abwechslungsreiche Tage am Genfersee.

 

Der Kaiser rief, es kamen alle, nur der König nicht. Als der Zug um 06:08 Uhr abfuhr und Hans König immer noch nicht bei uns war, wurde hektisch telefoniert. Wie Hans es schaffte gerade noch rechtzeitig in Turgi zu sein, bleibt geheim.

Sie genossen den von Marco Kaiser offerierten Speckzopf und Wein, und waren erstaunt, wie schnell sie Bern erreichten.

 

Gut gelaunt fuhren sie wenig später in Lausanne ein. Schnell wurden die Tagesrucksäcke geschnürt und der Rest des Gepäcks im Hotel deponiert. Mit dem Zug fuhren sie nach Lutry, dem Ausgangspunkt ihrer Wanderung. Zu Beginn nieselte es etwas, die einzigen Regentropfen auf ihrer Reise. Gleich zu Beginn mussten sie einige ruppige Steigungen überwinden, aber nach knapp 2 Stunden kamen auch die letzten in Epesses an. Zu feinen Eglifilets probierten sie sowohl den bekannten weissen, als auch den weniger bekannten roten Epesses.

 

Reben und Wein - bequem im Rebbergbähnli geniessen

Zum Glück ging es mit einem Rebbergbähnli weiter. Steil hinauf und wieder hinunter. So erfuhren sie sprichwörtlich, wie steil die Rebberge des Lavaux sind. In St. Saphorin gab es einen Zwischenhalt. Bei «vigne à Gilles» zeigte der Winzer, wie unterschiedlich Weine von zwei nahe beieinanderliegenden Weinbergen sein können.  Auch hier konnten die Herren neben dem bekannten Weisswein den weniger bekannten Rotwein degustieren. Der Apèro wurde von der Firma KW-Software AG offeriert, herzlichen Dank.

Mit dem Rebbergbähnli ging es danach nach Rivaz und von dort mit dem Schiff zurück nach Lausanne. Nach dem Zimmerbezug nutzten die einen die Zeit für ein Bier, während andere etwas ruhten.

Auf der Suche nach einem Schlummertrunk

Mit der Metro ging es zurück zum See und zu den Piraten, wo sie das Nachtessen einnahmen. Danach suchten sie einen Ort für einen Schlummertrunk. Sowohl am See als auch in der Nähe des Hotels hatte es keine vernünftige Bar. Die einen fanden eine Pizzeria, eine kleine Gruppe fragte den Portier des Hotels und fand eine Bar mit angenehmen Ambiente. Der Wein war gut, die Musik angenehm im Hintergrund, zum Glück, denn mit der Zeit nervte die vom Computer generierte Musik.

 

Nostalgische Bahnfahrt im Museumszug

Am Morgen waren alle schon vor der abgemachten Zeit beim Morgenessen. Wieder wurde nur das Wichtigste mitgenommen und der Rest im Hotel eingestellt. Der Zug nach Vevey hatte ein paar Minuten Verspätung, und so musste Reiseleiter Marco in Vevey auf’ s andere Peron eilen, um den Zug nach Les Pléiades aufzuhalten. In Blonay wechselten sie auf einen Zug der Museumsbahn nach Chamby auf der Strecke Montreux -Zweisimmen. Nach kurzem Halt ging es weiter, respektive zurück. Über eine noch von Hand gestellte Weiche wurden die Turner ins Depot der Museumsbahn gelenkt.

 

Ein Mitarbeiter des Vereins der Museumsbahn wusste viel Interessantes zu erzählen, von den verschiedenen Loks und Wagen, aber auch, dass die Montreux Oberlandbahn (MOB) führ den Unterhalt des Trasses der Museumsbahn aufkommt, da die MOB diese Strecke zum Teil selber braucht. Unterbrochen wurden die Erläuterungen von der Einfahrt eines Zuges mit Dampflock.

Danach wurde die Werkstatt besucht und die ordentlichen Mannen wunderten sich, dass trotz so viel Unordnung noch gearbeitet werden kann.

 

Im Schloss Chillon zurück in die Vergangenheit

Nach einem Waadtländer-Fondu, das viel dickflüssiger ist als man es hier gewohnt ist, noch kurz ein Erinnerungsfoto vor der Dampflock und schon ging es wieder zurück nach Vevey. Von dort fuhren sie mit der SBB nach Chillon. Im gleichnamigen Schloss hat ein Führer sehr anschaulich über das Leben im Schloss in den verschiedenen Jahrhunderten erzählt. Schon bald ging es aber weiter, mit dem Schiff zurück nach Lausanne., Nachdem auch die letzten, kurz vor Abfahrt, noch das richtige Perron gefunden hatten, ging es via Yverdon zurück ins untere Aaretal. In Dötingen versammelte der Oberturner Werner die Gruppe nochmals und bedankte sich bei Marco Kaiser und Marcel Vögele für die zwei schönen Tage und die tolle Organisation. Die einen gingen nach Hause, die andren liessen den Tag im «Bistro» noch ausklingen.

Bericht: Werner Portmann

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