© 2018 by Männerriege Eien-Kleindöttingen

2007 Vereinsreise ins Zigerland

KLEINDOETTINGEN (sk) – Am 25./26. August reisten 13 Turner der Männerriege Eien-Kleindöttingen bei herrlichem Wetter ins schöne Glarnerland.

Nicht in aller Herrgottsfrüh sondern erst um 7.49 Uhr bestieg das aufgestellte Grüppchen den Zug beim Bahnhof Döttingen. Via Zürich gondelten sie gemütlich nach Engi. Einigen Herren wurde am Morgen wohl kein Frühstück serviert, denn die Angetrauten waren seit Freitag mit der Frauenriege unterwegs, drum nippten sie bereits während der Bahnfahrt genüsslich an einem Gläschen Weisswein. In Engi angekommen, kamen die Wanderschuhe dann zum ersten Mal zum Einsatz und beim 20-minütigen, zum Teil steilen Aufstieg zum Landesplattenberg, tropften die ersten Schweissperlen aus den Poren. Zur Belohnung gab es danach „Oktobertee“ und Zigerbrütli.

Führung und Nickerchen im Schieferbergwerk

Die Führung durch das Schieferbergwerk war sehr interessant und die gestandenen Mannen mit Helm auf dem Kopf waren froh, dass sie nicht den Pickel in die Hand nehmen mussten. Zwei von ihnen wollten es aber dennoch wissen und klopften ein-, zweimal auf das harte Gestein. Beim darauffolgenden Filmvortrag machten einige zwar den Eindruck, als hätten sie bereits stundenlang geschuftet, denn in der 10° kühlen „Kathedrale“ fielen ihnen doch sage und schreibe die Äuglein zu. Da sie nicht mit Stirnlampen ausgerüstet wurden, standen sie völlig im Dunkeln als einmal das Licht ausging. Als Souvenir steckten sich einige ein Stück Schiefer in den Rucksack. Zurück aus dem Bergwerk durften sich alle auf den bereitstehenden Festbänken niederlassen und mit „Suppe mit Spatz“ und einem Bierchen stärken.

Extrem Lust auf Bratwurst

Peter hatte damit allerdings ein Problem, denn viel lieber hätte er sich zu einer anderen Gruppe gesetzt und dort eine feine Bratwurst vertilgt. Der arme Peter musste dann den ganzen Tag leiden, denn den feinen Bratwurstgeruch brachte er einfach nicht mehr aus der Nase. Um das Mittagessen zu verdauen, marschierten die meisten dann in zwei Stunden nach Elm, wo sie im Hotel Elmer ihr Gepäck ablegen und unter die Dusche stehen konnten. Nur fünf von der Truppe wählen die bequemere Postautovariante. Die Wandergruppe stand pünktlich und frisch herausgeputzt um 17 Uhr bereit für die Dorfführung durch Elm. Von der Postautogruppe fehlte allerdings jede Spur. So kam halt nur ein Teil der Männerriege in den Genuss der Geschichten des Posthalters von Elm. In der Kirche übermannte dann ein paar schon wieder der Schlaf. Ob die wohl zu lange an der „Badenfahrt“ feierten? Die Postautogruppe hatte sich in währenddessen in einer Beiz verkrochen, wo sich die ausgehungerten Typen einen Zvieri bestellten, der dann nicht rechtzeitig zum Verzehr bereit stand.

Bardamen mixten Wunschdrinks

Nach dem Znacht wurden die Herren dann erst so richtig munter und suchten sich Häuser, die mit „Bar“ beschriftet waren. Keine der Bardamen kannte aber die Trinkgewohnheiten der Aargauer und staunte über deren Bestellung. Campari mit Weisswein und Eis hatte bislang noch niemand bestellt. Um 4.30 Uhr fanden die Letzten dann den Weg ins weiche Hotelbett. Nach wenigen Stunden Schlaf krochen sie um 7.30 Uhr wieder aus den Federn und genossen das feine Frühstück. Kurz vor 9 Uhr brachten Bus und Zug die Männerriege zum Erdstaudamm Rodannenberg am Klöntalersee.

Wandern und spielen am Klöntalersee

Auf der gemütlichen, leichten, zweistündigen Wanderung erwachte bei vielen der Spieltrieb im Manne und so liessen sie Steine über die Wasseroberfläche hüpfen, oder probierten aufgeworfene Steine mit einem zweiten zu treffen. Obwohl der Fussmarsch nicht anstrengend war, musste unterwegs in einem Restaurant noch ein kühles Bier her.  In Vorderauen musste ihr Kollege Armin, der einiges an Gepäck  im Postauto mittransportiert hatte, drum ein bisschen länger auf seine Kameraden warten. Nach dem Mittagessen à la carte nutzten einige die verbleibende Zeit bis zur Heimfahrt noch für ein kühles Fussbad im klaren See, in dem sich die Bergwelt wunderbar spiegelte. Kurz nach 15 Uhr traten sie die Rückreise an. Dreimal darf geraten werden, wie einige die Zugfahrt verbracht haben. Schlafend natürlich!  Zu Ausklang der Reise kehrten sie für ein letztes Bier noch im Restaurant Aarhof ein. An dieser Stelle danken alle Reiseteilnehmer Hubert Meier für die Organisation der tollen Vereinsreise.